Kleine Strolche e.V.


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März 2010

Die Geschichte mit dem Hammer (Paul Watzlawick)
Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüber zu gehen und ihn aus zu borgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute, wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir wirklich. Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch, noch bevor er „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie sich ihren Hammer, Sie Rüpel.“

Der Regen wird wärmer und der Frühling liegt in der Luft. Überall entdeckt man bereits jetzt erste grüne Spitzen, manchmal muss man nur sehr genau hinschauen.
Und auch bei Kindern muss man sehr genau hinschauen. Ihre Talente und Stärken sind meist sehr gut sichtbar. Diese gilt es zu fördern und zu fordern. Manchmal sind sogar verborgene Talente dabei, die erst auf den zweiten Blick sichtbar werden. Durch eine gezielte Beobachtung erkennen wir aber auch die möglichen Schwächen der Kinder, evtl. Defizite, die einer besonderen Aufmerksamkeit oder Förderung bedürfen. Deshalb gehört es zu unserem Konzept, die Kinder ganz viel zu beobachten. Es reicht uns aber beileibe nicht eine Beobachtung aus, um zu einem klaren Ergebnis zu kommen. Gezielt oder auch während des Spiels mit den Kindern oder während eines Angebotes haben wir viele Möglichkeiten, zu beobachten, Reaktionen zu erkennen. Dies wird dann innerhalb des Gruppenteams durchgesprochen und evtl. mit der Leitung abgeklärt. Es kommt sehr oft vor, dass ich als Nichtgruppenmitglied die Kinder beobachte. In Zusammenarbeit mit den Kolleginnen entsteht dann der Entwicklungsbericht, der mit Ihnen besprochen wird. Die Ergebnisse der Entwicklungsberichte erfahren Sie im detaillierten Gespräch mit den Kolleginnen. Wir bieten dieses Jahr erstmalig Elternsprechtage an. Die Termine stehen schon lange fest und Sie haben sich hoffentlich in die Listen eingetragen. Sollten Sie an den Tagen verhindert sein, sprechen Sie mich bitte an. An den Sprechtagen sind die Kolleginnen nicht in ihrer Gruppe zu finden, sondern haben Zeit, sich Ihnen ganz zu widmen. Die Gruppen werden dann von den anderen Kolleginnen betreut. Wir bieten erstmals auch die Zeit bis 18 Uhr an, damit auch die Berufstätigen bessere Möglichkeiten haben, Termine wahr zu nehmen.
Im Frühling liegt natürlich auch die Osterzeit. Herr Schuller, Pfarrer der ev. Stephanus Gemeinde Neuenhaus wird uns Ende des Monats besuchen, um den Kindern die Ostergeschichte zu erzählen. Dazu treffen wir uns an einem Vormittag mit allen Kindern im Turnraum. Ein Bilderbuch wird von mir noch abfotografiert und dann haben wir ein weiteres Bilderbuchkino.
In diesem Monat haben Sie auch die Gelegenheit, an einem Infoabend zum Thema Schulreife, Schulpflicht und Schulfähigeit teilzunehmen. Die Förderung zur Schulreife beginnt praktisch mit dem ersten Tag im Kindergarten. Über die Jahre erlangen die Kinder immer mehr Fähigkeiten und Fertigkeiten, die in der Schule hilfreich sind. An diesem Abend erfahren sie, welche Förderungen wir geben, wie wir Schulreife definieren und wie Sie Ihrem Kind dabei helfen können. Ich freue mich auf zahlreiches Erscheinen.
Ebenfalls im März findet ein Informationsabend für die Eltern statt, deren Kinder in zwei Jahren eingeschult werden. Dieser Abend wird in der EMA-Schule stattfinden in Zusammenarbeit mit der Grundschule, dem Schulträger und allen Tageseinrichtungen in Hilgen. Die Erwartungen der Schule an die Kinder, die Schulbusbeförderung, die offene Ganztagsschule, die päd. Arbeit in den Tageseinrichtungen und der Sprachtest Delfin 4 werden dort Thema sein.
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Montag, 1.3. von 9 bis 17 Uhr Elternsprechtag Nilpferdgruppe
Dienstag, 2.3. von 9 bis 17 Uhr Elternsprechtag Seepferdchengruppe
Mittwoch, 3.3. Elternsprechtag Krabbelkäfergruppe
Montag, 8.3. von 10 bis 18 Uhr Elternsprechtag Nilpferdgruppe
Dienstag, 9.3. von 10 bis 18 Uhr Elternsprechtag Seepferdchengruppe
Donnerstag, 11.03., 20 Uhr Elterninformationsabend zum Thema: Schulreife, Schulpflicht, Schulfähigkeit
Donnerstag, 18.3. um 9 Uhr, Herr Heider, HK der Polizei NRW bereitet mit den Vorschuldkindern den Fußgängerpass vor
Donnerstag, 18.3. um 19:30 Uhr Elternabend für die Eltern der vierjährigen in der EMA
Mittwoch, 24.3. um 14:30 Fußgängerpass für die Vorschulkinder
Donnerstag, 25.3. um 14:30 Uhr Fußgängerpass für die Vorschulkinder in Begleitung der Eltern
Donnerstag, 25.3. um 20 Uhr Elternstammtisch im Blechritter
Dienstag, 30.3. 20 Uhr Entspannungsabend

Buchtipp: Der Seelenvogel
Manchmal ist man traurig und weiß nicht warum; manchmal ist man glücklich, einfach so. "In der Seele, in ihrer Mitte, steht ein Vogel auf einem Bein. Der Seelenvogel. Und er fühlt alles was wir fühlen".
978-3551550705 6,00
(ab Montag auch hier im Kindergarten erhältlich)


Karneval. Die Kinder machen sich Gedanken über ihre Verkleidungen.
Lukas (5): Jeah, jeah.... Ich komm als Indianer. Die mit viel Federn sind ganz wichtig."




Herzlichen Gruß

Ulrike Kreffter